Einmal mehr werden wir den Gästeblock von Zug am kommenden Samstag meiden. Wir wollen weder Ausweiskontrollen noch andere übertriebene und nicht angemessene Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen um einem Sportanlass beizuwohnen. Auch Gästefans sind zahlende Kunden – in unserem Falle solche die zwar ihren Verein lieben, aber auch eine Prise Selbstbestimmung in den eigenen Händen halten wollen.
Das Argument „Wer nichts zu verstecken hat, hat auch nichts zu befürchten“ gilt einmal mehr nicht: Auch wir sind interessiert an reibungslosen Spielabläufen ohne grösseren Ärger. Dieser wird uns nun aber seit geraumer Zeit von Zuger Sicherheitsverantwortlichen beschert. Ihre Sicherheit bedeutet nicht nur gläsern, sondern auch schikaniert zu werden. Und das zu stolzen Preisen. Wir wollen grundsätzlich unsere Daten nicht in die Hände von teilweise dubiosen und unprofessionellen Sicherheitsfirmen legen, welche alles andere als vertrauenswürdig sind und keine Legitimierung zu gar nichts haben.
Wir rufen dazu auf, den Zuger Gästeblock auch dieses Jahr nicht zu besuchen! Auch die Zuger Fans rufen wir dazu auf, sich gegen die Situation im eigenen Stadion zu wehren: Wir wollen nicht, dass dieses Modell schweizweit Schule macht! Hockeyfest statt Militarisierung der Stadien!
Organisierte Fanszene des EHC Kloten
Oktober 2013